Bdsm praktiken legal pirno

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Glaubt man den Befragungen, ist die mit Abstand beliebteste Eissorte das gute alte Vanilleeis. Grund genug für SMler, alle Nichtsadomasochisten lustig-wertfrei als Vanilles oder Vanillas zu bezeichnen. Die Selbstbezeichnungen "Chocolate" und "Pistacchio" konnten sich dagegen nicht durchsetzen. Frauen mit einer ausgeprägten Vorliebe für Schuhe können das nachvollziehen. Im Gegensatz zum Kink ist ein Fetisch per Definition immer gegenstandgebunden. Autofetisch, Nudelfetisch, Baumfetisch — gibt es alles.

Hier das Ergebnis unserer Fetisch-Sex-Leserumfrage: Die realen Fetische von echten Männern:. Habt ihr besondere sexuelle Neigungen? Hier könnt ihr es herausfinden: Wie pervers bin ich? Was sind eure Kinks? Kink kommt aus dem Englischen und wird als Begriff für die jeweilige sexuelle Vorliebe benutzt: Nicht zu verwechseln mit Fetisch.

Inspiration für euer nächstes Sex-Abenteuer bekommt ihr hier: Das schärfste Sexspielzeug für jede Gelegenheit! Als Coming-out bezeichnet man die zwei Stationen, die ein Homosexueller auf dem Weg zur Selbsterkenntnis erlebt. Bondage ist nichts für den Quickie zwischendurch: Eine anständige Fesselung nach japanischer Shibari -Art kann sich schon mal über Stunden hinziehen! Jemanden mit der Hand verhauen. Dabei werden oftmals auch Gegenstände hinzugenommen wie zum Beispiel ein Bambusstock oder ein Paddle.

Spanking kann dabei nicht nur denjenigen erregen, der verklopft wird, sondern auch den, der die "Gewalt" anwendet. Wichtig dabei ist, dass der, der verhauen wird, nichts dagegen hat. Eine junge Frau wird von ihrem Liebhaber in ein Schloss gebracht und dort in die Welt des Sadomasochismus eingeführt. Ihr dortiger Herr gibt ihr zum Zeichen ihrer Unterwerfung einen Ring mit aufgesetzter Öse, durch den man ein Seil oder einen Haken führen kann. Heutzutage kann man solche Ringe in spezialisierten Sexshops kaufen oder im Internet bestellen.

Andererseits wird in der Regel so getan, als setzten sadomasochistische Interessen keinen Tag vor der Volljährigkeit ein. Sadomasochistisches Material sieht man im allgemeinen als geeignet an, Jugendliche "sittlich zu gefährden" und "sozialethisch zu desorientieren".

Zum Glück wusste unsere Bibliothek davon offenbar nichts, jedenfalls habe ich beide Bände verschlungen und fand sie ausgesprochen beruhigend: Ich war mit meinen Phantasien offenbar nicht allein. Wenn es nach der BPjS gegangen wäre, hätte man mir das erst mit 18 mitteilen dürfen. Bis in die neunziger Jahre hinein war die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften BPjS eifrig damit beschäftigt, sadomasochistisches Material von Jugendlichen fernzuhalten: Das skizzierte Frauenbild entspricht in keiner Weise dem sexuellen Empfinden von Frauen, es entspringt vielmehr der männlichen Phantasiewelt, auch wenn der Autor eine Frau sein soll.

Diese Ansteckungsthese wird heute von niemandem mehr ernsthaft vertreten. SM ist nicht ansteckend. Entweder es gefällt dir oder nicht. Es gibt keinen Mittelweg. Indizierte Literatur ist zwar weiter über den Buchhandel erhältlich, darf aber weder offen ins Regal gestellt noch an Minderjährige abgegeben oder irgendwie beworben werden. Das erschwert den Verkauf so erheblich, dass die meisten Verlage davon absehen, indizierte Literatur weiter im Programm zu führen. Inzwischen scheint sich die Situation einerseits entspannt zu haben - trotz des aufblühenden Angebots an SM-Literatur treffen Indizierungen in den letzten Jahren meist nur noch eher austauschbare Machwerke, während vieles, was noch in den 80ern auf den Index gesetzt worden wäre, heute ohne Probleme über die Ladentheke geht.

Andererseits gelten seit einer Gesetzesänderung vom 1. August inhaltsgleiche Neuausgaben einstmals indizierter Titel automatisch als mitindiziert. Folgt man Olaf May - was Juristen in einem solchen Fall vermutlich tun werden - können nur Volljährige rechtsgültig in eine Körperverletzung siehe unten einwilligen. In Österreich gilt sogar die "Penetration mit Gegenständen", sprich Benutzung von Dildos, als "gewaltähnliche sexuelle Handlung" und ist für Jugendliche verboten.

Derzeit achten sämtliche SM-Gruppen in den deutschsprachigen Ländern strikt darauf, nur Volljährige zu ihren Treffen zuzulassen. Anlaufstellen und Beratungsangebote für Minderjährige, die im schwullesbischen Bereich längst selbstverständlich sind, gibt es im SM-Bereich nirgends.

Keine Gruppe will - verständlicherweise - das Risiko eingehen, sich strafbar zu machen oder von den Medien noch weiter in die Nähe pädophiler Gewalttäter gerückt zu werden. Erstens stimmt das so nicht mehr - inzwischen wurde die SMJG gegründet, die sich speziell an Minderjährige wendet.

Zweitens wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass in der Schweiz die sexuelle Mündigkeit auf 16 Jahre festgesetzt ist. Selbst Unterjährige machen sich nicht strafbar, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre beträgt.

SM-spezifische Handlungen implizieren allerdings oft die Wehrlosigkeit des Bottom, weshalb für solche Spiele jedenfalls Urteilsfähigkeit des Bottom vorliegen muss.

SM erfüllt im allgemeinen den Tatbestand der "einfachen Körperverletzung"; kommen Skalpelle, Nadeln oder Peitschen ins Spiel, sind wir schon bei der "gefährlichen Körperverletzung".

Die Strafbarkeit sadomasochistischer Körperverletzungen kann theoretisch unterschiedlich beurteilt werden. Seit sind in Deutschland allerdings keine Gerichtsentscheidungen zu Körperverletzungen durch SM-Praktiken mehr veröffentlicht worden.

In der juristischen Literatur ist man sich in den letzten Jahren darüber einig, dass einvernehmliche sadomasochistische Handlungen entweder zwar sittenwidrig, aber nicht strafwürdig, oder aber gar nicht erst sittenwidrig sind. Die Einwilligung selbst muss freiwillig erteilt werden und kann jederzeit widerrufen werden. Fällt also zum Beispiel das Safeword, beginnt auch offiziell der Bereich der Strafbarkeit. Auf Täuschung beruhende Einwilligungen sind unwirksam: Man braucht also in einem solchen Fall nicht zu befürchten, dass die zuständigen Stellen nur höhnisch bemerken, man hätte sich eben gar nicht auf solcherlei Praktiken einlassen sollen - wer wirklich Anzeige erstatten möchte, hat das Recht auf seiner Seite.

Kommt es dagegen im Laufe des Spiels zu einer ungeplanten, fahrlässigen Körperverletzung, ist diese durch die Zustimmung zu einer risikobehafteten Handlung unter Umständen mit abgedeckt.

Hier neigen Juristen allerdings in der Praxis eher dazu, SM-Praktiken als risikoreicher anzusehen, als sie tatsächlich sind und in der Folge schon mal Tops, die die selbstverständlichsten Sicherheitsregeln ignorieren, ungeschoren davonkommen zu lassen.

Einfache Körperverletzung wird nur auf Antrag des Geschädigten verfolgt. Bei gefährlicher Körperverletzung muss die Staatsanwaltschaft eigentlich ermitteln - und ein besonders dienstbeflissener Staatsanwalt kann das theoretisch durchaus auch in scheinbar klaren Fällen tun. Österreichische Sadomasochisten sind also tendenziell etwas schlechter gestellt; das letzte Urteil, in dem der österreichische Oberste Gerichtshof sich überhaupt mit sadomasochistischen Körperverletzungen beschäftigt und sie für sittenwidrig befindet , stammt allerdings von Für die Praxis dürfte dieses Urteil von geringer Relevanz sein, um so mehr, als in einer Entscheidung von angemerkt wird: In diesen Absatz sind einige nachträgliche Korrekturen und Anmerkungen eines Schweizer Anwalts eingebaut und mit "Neu" gekennzeichnet.

Auch in der Schweiz liegen die Dinge ähnlich. Wer vorsätzlich einen Menschen Die Strafe ist Gefängnis, und der Täter wird von Amtes wegen verfolgt, wenn er Gift, eine Waffe oder einen gefährlichen Gegenstand gebraucht Dadurch, dass es sich in beiden Fällen um Antragsdelikte handelt, sind Schweizer Sadomasochisten rechtlich besser gestellt als beispielsweise die Österreicher.

Durch die Formulierung "schädigt" kommt das Schweizer Strafrecht ohne einen Paragraphen aus, der es Ärzten wie im deutschen Recht gesondert ermöglicht, Eingriffe vorzunehmen. Im Schweizer Recht gilt unbestritten, dass die Einwilligung eine einfache Körperverletzung immer zu rechtfertigen vermag, erst recht natürlich eine Tätlichkeit. Wenn man davon ausgeht, dass auch hier die "gefährlichen Gegenstände" wie in Deutschland verstanden werden, sind Schweizer Sadomasochisten damit rechtlich am schlechtesten gestellt.

Für das Schweizer Recht kann man nicht davon ausgehen, dass die "gefährlichen Gegenstände" wie in Deutschland verstanden werden. Nach der hier herrschenden Lehre sind andere als die ausdrücklich genannten Gift und Waffen Gegenstände gefährlich, wenn sie in der Weise verwendet werden, dass ein hohes Risiko der Tötung oder schweren Körperverletzung entsteht. Als schwere Körperverletzung gilt dabei die Umschreibung von Art. Offenbar liegt sehr viel im Ermessen des jeweiligen Richters, aber da für Schweizer Gerichte das "Gefühl des normal empfindenden Durchschnittsbürgers" wohl immer noch stärker als in Deutschland die rechtlichen Normen bestimmt, dürfte man dort als sexuelle Minderheit insgesamt schlechte Karten haben.

So schrieben wir, aber der hilfsbereite Schweizer Anwalt hält dagegen, die Österreicher seien wegen des fehlenden Antragserfordernisses tendenziell eher schlechter dran. Langfristig wäre mehr Rechtssicherheit wünschenswert, denn was geschieht, wenn die Beurteilung sadomasochistischer Körperverletzungen richterlicher Willkür überlassen bleibt, sieht man am britischen "Spanner case": Bei den beanstandeten Praktiken handelte es sich lediglich um Playpiercings und Cuttings.

Der Europäische Gerichtshof bestätigte das Urteil der britischen Richter mit der Begründung, es sei grundsätzlich Sache des jeweiligen Staates, festzulegen, was er für strafwürdig halte.

Der Bottom kann den Top jederzeit wegen Körperverletzung anzeigen, und dabei behaupten, er habe entweder gar nicht in SM-Praktiken eingewilligt oder diese Einwilligung sei beispielsweise unter dem Einfluss von Alkohol zustandegekommen.

Wenn zusätzlich noch Spuren von Schlägen oder anderen Praktiken zu sehen sind, hat der Top sehr schlechte Karten. Auch unterzeichnete "Verträge" nützen da nichts, sondern können im Gegenteil vor Gericht zu Ungunsten des Tops ausgelegt werden. Hier handelt es sich um ein schwieriges Rechtsgebiet, auf dem es noch kaum Erfahrungen gibt. Spuren von Gewaltanwendung, die in einem Vergewaltigungsfall belegen können, dass das Opfer Widerstand geleistet hat, bedeuten in einem SM-Zusammenhang leider gar nichts.

Es ist weder sichergestellt, dass ein Opfer realer, als SM getarnter Gewalt vor Gericht recht bekommen wird, noch sind Tops vor ungerechtfertigen Vorwürfen von Bottoms angemessen geschützt.

Am sinnvollsten ist es natürlich, solchen Problemen vorzubeugen, indem man sich seine Partner sehr gut aussucht und sich weder als Top noch als Bottom Hals über Kopf auf ein Spiel mit Unbekannten einlässt. Ein Fall aus der Anwaltspraxis:. Der Denunziant gab sich als alte Frau und noch ältere Kundin des Hauses aus und behauptete, der "Neffe" hätte sie auf dieses Bild aufmerksam gemacht.

Er war selbst Mitglied der SM-Subkultur Wird man erpresst, sollte man sich auf jeden Fall an die Polizei wenden, die wie die Staatsanwaltschaft dazu verpflichtet ist, Erpressungsopfer zu schützen. Die Namen der Opfer werden also durch ein solches Verfahren nicht öffentlich bekannt. Vorbeugung durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und freiwilliges Outing, bevor es zum Zwangsouting kommt, können hier sinnvoll sein.

Mit seiner Homosexualität ist heute kaum noch jemand beruflich zu erpressen; eines Tages wird sich die Lage - hoffentlich - auch für Sadomasochisten bessern. Wenn nach einer Trennung vor Gericht entschieden werden muss, wer das Sorgerecht für gemeinsame Kinder erhält, scheinen SM-Neigungen eines Partners im allgemeinen weniger Anlass zur Besorgnis zu geben, als Sadomasochisten oft vermuten.

Die Zuständigen sind daran gewöhnt, dass nach einer Trennung allerhand schmutzige Wäsche gewaschen wird und ordnen solche Vorwürfe zumindest in Deutschland anscheinend recht gelassen ein. Das Sorgerecht für ein Kind kann nur dann eingeschränkt oder entzogen werden antragsberechtigt sind Verwandte oder das Jugendamt , wenn in der Person des Sorgeberechtigten Gründe vorliegen, die eine kindgerechte Ausübung des Sorgerechts beeinträchtigen und die geeignet sind, das Kind zu schädigen.

Sexuelle Vorlieben der Eltern gehören nicht zu den konkreten Gefahren, solange das Kind nicht in deren Praktiken einbezogen wird.

Eine Mutter kann beispielsweise auch als Prostituierte arbeiten, ohne dass das Kindeswohl gefährdet ist. In der Literatur zur aktuellen Rechtsprechung scheint es keine Fälle zu geben, in denen sexuelle Vorlieben der Eltern als solche Gefährdung angesehen wurden - andererseits haben es Gerichte in den letzten Jahren nicht selten abgelehnt, das Sorgerecht einem homosexuellen Elternteil zu übertragen. Im Streitfall wird man mit Sicherheit mehr Beweise für die eigene Erziehungseignung erbringen müssen als Nichtsadomasochisten.

Sadomasochistische Interessen oder Aktivitäten des Arbeitnehmers sind kein Kündigungsgrund, nicht einmal in erzieherischen Berufen. Die private Lebensführung ist Sache des Einzelnen und geht den Arbeitgeber nichts an. Das Arbeitsgericht Berlin hat am 7. Juli entschieden, dass von der Norm abweichende Sexualpraktiken keine Kündigung rechtfertigen können: Beamte und Richter üben in Deutschland eine "sicherheitsempfindliche Tätigkeit aus" und dürfen daher nicht erpressbar sein.

Auch andere Unternehmen können zur Geheimhaltung verpflichtet werden, so dass die dort Beschäftigten einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. In den entsprechenden Fragebögen wird nur allgemein nach "sonstigen Umständen" gefragt, "die für die Sicherheitsüberprüfung von Bedeutung sein können" - wie man diese Frage beantwortet, hängt davon ab, ob man sich selbst für erpressbar hält. Nur wer ein Doppelleben führt, kann hier eventuell als Sicherheitsrisiko betrachtet werden, während alle privat oder öffentlich Geouteten nichts zu befürchten haben.

Auch wer in einer kirchlichen Einrichtung arbeitet, hat Grund zur Sorge. Die Kirchen dürfen ihren Mitarbeitern die Pflicht auferlegen, ihre persönliche Lebensführung nach den Normen der betreffenden Kirche auszurichten. Eine weitere Beschäftigung sei aus pädagogischen Gründen "Erziehung zur Gewaltfreiheit" und mit Rücksicht auf Kollegium, Kirchenleitung, Arbeitsamt und Eltern leider "nicht mehr zu verantworten". Wer die kirchlichen Normen nicht mit seinen persönlichen Ansichten in Einklang bringen kann, dem bleibt nichts anderes übrig, als die Kirchen als Arbeitgeber zu meiden.

In manchen Berufszweigen zum Beispiel Kindergärtner ist das allerdings nicht ganz einfach. Wenn es der Arbeitgeber darauf anlegt, kann er sich natürlich suspekter Mitarbeiter auch mit fadenscheinigen Kündigungsgründen entledigen oder sie einfach durch Mobbing vertreiben. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Ein frühzeitiges Outing am jeweiligen Arbeitsplatz kann Angriffen vorbeugen - man muss ja nicht laut "He, Chef, ich bin pervers" rufen, aber man sollte auch keinen Hehl aus seiner sexuellen Orientierung machen.

Grundsätzlich ist es sicherer, bereits am Anfang des Berufslebens offen zu seinen sadomasochistischen Interessen zu stehen und für sie einzutreten - dass sie sich als Karrierehindernisse erweisen, ist weniger wahrscheinlich, als wenn konservative Kunden oder Arbeitgeber später und womöglich unbeabsichtigt damit konfrontiert werden.

Hin und wieder passiert es, dass sich Fotolabors an die Polizei wenden, weil man auf Privatfotos verbotene Pornographie oder Straftaten entdeckt zu haben glaubt. Man sollte das niemandem verübeln: Wenn der Arzt nachfragt, woher dieser oder jener blauer Fleck oder die seltsamen Striemen kommen, sollte man offen Auskunft geben. Ein Arzt, der angesichts solcher Spuren von Gewaltanwendung nicht nachfragt, ist kein guter Arzt, und es wird ihn in der Regel beruhigen, zu hören, dass sie durch einvernehmliche Praktiken und nicht durch eheliche Gewalt entstanden sind.

Immerhin können sie nicht wissen, ob man wirklich vorher vereinbart hat, dass man mit dem Teppichklopfer an der Haustüre empfangen werden möchte. Wenn die Polizei während eines Spiels auftaucht, sollte man ruhig und freundlich bleiben und sie hereinbitten, damit sie sich selbst ein Bild machen können. Auch wenn man sich diskriminiert und zu Unrecht verdächtigt fühlt, ist es alles andere als ratsam, die Polizeibeamten am Betreten der Wohnung zu hindern.

Am besten lässt man den Bottom reden - er wird die Freunde und Helfer in der Regel am schnellsten davon überzeugen können, dass es sich nicht um häusliche Gewalt handelt.

Rotzuwerden braucht man in so einer Situation auch nicht, weil Polizisten, ähnlich wie Ärzte in der Notaufnahme, so ziemlich alles schon mal gesehen haben. Trotzdem dringend verkneifen sollte man sich die Sätze: Es gibt immer wieder mal geborene Bürokraten, die sich danach sehnen, die Rollen- und Aufgabenverteilung in ihrer Partnerschaft schriftlich niederzulegen und mit allerhand hübschen Stempeln zu versehen.

Verträge, in denen man dem Partner allerhand Verfügungsgewalt über die eigene Person einräumt, sind in der Regel sittenwidrig und damit ungültig. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und so finden immer wieder Menschen - im allgemeinen Frauen - Möglichkeiten, sich in eine wirtschaftlich noch weit ungünstigere Lage anderen Menschen - im allgemeinen Männern - gegenüber zu begeben, als selbst das altbewährte Mittel der Ehe vorsieht.

Auch bei diesen Paaren kommt es nicht seltener als bei anderen Leuten also ziemlich oft zu schmutzigen Trennungen und Scheidungen, und wenn man dann nach einigen gerichtlichen Instanzen sein Hab und Gut wiedersieht, ist man noch glimpflich davongekommen.

Wir raten eindringlich von allen Regelungen ab, die tatsächlich gegen den Willen des Bottoms in dessen Lebensverhältnisse eingreifen können.

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