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Wenn Du Dich mit einem Fremden triffst, lasse Dich bei der ersten Session nicht vollständig fixieren. Versuche erst einmal, ihn etwas näher kennen zu lernen, so riskierst Du nicht, nur noch mit der Feuerwehr aus Deinen Knoten befreit zu werden. Du kannst Dich entscheiden, ob fesseln du anales oder vaginales Fisten bevorzugst.

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Auch ein Analplug wird in aller Regel im Zusammenhang mit dem Auspeitschen benutzt, da dieser für einen ganz speziellen Schmerz sorgt fetisch und Dich noch ausgelieferter präsentieren lässt.

So verschiedenartig die Peitschen sind, so verschiedenartig ist auch die Stärke der Schläge. Du als Unerfahrener wirst durch einen einfühlsamen Meister nicht gleich mit der 9 schwänzigen Peitsche Bekannstschaft machen, die dann skrupellos über Deinen Rücken fährt. Auch hier beginnt man sanft und die Intensität als auch die Anzahl der Hiebe steigern sich schrittweise. Prügel im SM sollte nie zu ernstlichen Verletzungen führen, sondern alleinig dem Lustgewinn dienen.

Dies setzt fesseln aber Können und Einfühlungsvermögen durch dem tonangebenden Partner voraus. Als visuelles Zeichen einer erfolgreichen Session können noch einige Tage rote Striemen oder blaue Flecken auftreten. Allerdings sind offene Verletzungen ein absolutes NoGo.. Im Regelfall werden die Spielarten miteinander kombiniert und so aus dem harten Sex,der Folter, den Fesseln und den Lovetoys ein Mix der Hingebung und Dominanz geschaffen.

Sie konnte sich aber auf die Jungs von der Security verlassen, die die Situation schnell unter Kontrolle hatten. Die letzte Erfahrung würde sie aber so schnell nicht vergessen.

Ihre Kollegen waren super aufgelegt und unterhielten die Fans. Sie selber hatte fast schon einen bdsm moebel Krampf in der Hand, aber das Ende der Reihe war schon in Sicht.

Das konstante Autogrammschreiben ist schwieriger als sich manch einer vorstellen kann. Das schwülwarme Frühlingswetter tat sein übriges.

Michelle hatte ein helles und leicht durchsichtiges Oberteil an, bei dem sich schwarzer BH diskret abhob. Durch ihr Schwitzen wurde das sogar noch sichtbarer. Dazu trug sie einen dunklen Lederrock und hochhackige Schuhe. Das vorletzte Autogrammbild — inklusive Selfie — wechselte den Besitzer und vor Michelle stand als letztes eine extreme bdsm Frau mit langem wallendem und schwarzem Haar und einem leicht blassem Hautton gegenüber. Auch sie wolte ein Autogramm aber aus einem unerfindlichem Grunde spürte sie, die Frage nach einem Autogramm lediglich ein Vorwand für etwas Anderes gewesen ist.

Als Michelle ihr die Karte gab konnte sie sehen, wie die Dame ihr diskret auch eine bdsmsex Karte hinüberschob. Aus einem ihr unerklärlichem Reflex steckte Michelle sich diese ein und sah die Fremde verdutzt an.

Üblicherweise gibt sie sowas immer sofort ihrem bdsm möbel Manager, welcher das diskret vernichtet. Mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln auf den Lippen verschwand die unbekannte Dame genauso schnell, wie sie gekommen war. Michelle hatte die Karte noch in ihrer verschwitzten linken Hand und las in einen unbemerkten Augenblick. Auf der bdsm möbel Rückseite befand sich die Adresse. Sie war froh, ein paar Schritte laufen zu können und lief an einer bdsm möbel kleinen Baumallee entlang.

Die Sonne schien unbarmherzig vom Himmel herab. Michelle aber wollte nach der anstengenden Autogrammstunde nur eines: So spazierte sie immer weiter und nach wenigen Metern war sie jenseits von Menschenmassen und lärmender Innenstadt.

Dann fiel ihr die wundersame Frau wieder ein. Instinktiv griff sie in die bdsm möbel Tasche und sah sich die Karte nochmals an.

So fasste sie sich ein Herz und avisierte die auf der Karte stehende Adresse an. Er solle sich keine Sorgen machen, nach der OP nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und mit der Sprechstundenhilfe einen Termin vereinbaren. Naja, er hatte keinen Termin vereinbart, sondern sich lieber mit Ibu beholfen. Denn er hatte, was kaum zu glauben und ihm selber sehr peinlich war, geradezu hysterische Angst vor dem Zahnarzt.

Rick, sein alter Freund seit wilden Jahren, hatte ihm schon empfohlen, es einmal mit Hypnose zu versuchen. Umso mehr hatte er sein Schweinchen 'bewundert', wie es so tapfer und schmerzverachtend bei Mister Pain auf dem Zahnarztstuhl gesessen hatte. Ach ja, sein Schweinchen … Was es wohl gerade machte? Ob er vielleicht mal bei Harry anrufen und fragen sollte, ob auch alles in Ordnung war? Aber kopfschüttelnd über sich selber verwarf er den Gedanken schnell wieder. Er würde sich doch nicht lächerlich machen!

Er war es ja gewohnt alleine zu sein. Seit er Rex verloren hatte, war nichts mehr so wie vorher. Er hatte zwar wenigstens mit dem Zocken aufgehört, trank nur noch sehr wenig und rauchte nur noch gelegentlich, aber mit seinem Leben kam er immer noch nicht klar. Wie oft dachte er an die Zeiten, die er hier mit seinem geliebten Rex verbracht hatte. Gut … es war nun schon ein paar Jahre her, dass das alles so gekommen war. Rick sagte immer, er solle nach vorne schauen, ändern könne er eh nichts.

Das Leben ginge weiter. Aber das war leicht gesagt. Denn mit Rex war auch seine wichtigste Einnahmequelle versiegt. Von den alten Kunden war kaum noch einer übrig, denn Daniel hatte seit langem nichts Vernünftiges mehr anzubieten gehabt.

Seine Rücklagen waren auch so langsam erschöpft. Was da an Kosten auf ihn zu kam, konnte er kaum absehen. Die Stadt wucherte unablässig weiter ins Umland hinaus, aber bis sie hierher, fast 60 km vom Zentrum entfernt, kommen würde, das würde noch lange Zeit dauern. Schon ein paar mal hatte Rick ihm unter die Arme greifen müssen, wenn unerwartet hohe Kosten ins Haus standen. Alleine schon den Öltank für den Winter zu füllen, kostete fast Euro.

Und die alte Platte in der er wohnte, hatte nicht den Hauch einer Wärmeisolierung. Als er vor mehr als zwanzig Jahren das Haus und das Grundstück von der Treuhand bekommen hatte, war das alles kein Thema gewesen. Mit Rick zusammen hatte er mit seiner Sklavenhandlung Geld ohne Ende verdient. Er hatte dann überlegt, wie er es am besten anlegen könnte, denn eine Rente hatte er ja nicht zu erwarten. Er kannte einen Anlageberater, der ihm empfahl einen Teil in sicheren amerikanischen Bank-Zertifikaten und einen anderen in innovative Zukunftsprojekte zu stecken.

Die Montagehalle wurde noch fertig, dann ging der Laden pleite. Rick hingegen war schlauer gewesen. Daniel wusste nicht genau, was Rick gekauft hatte. Und die Obst-Aktien waren seit den späten Neunzigern unentwegt gestiegen, so dass sich Rick über seine Zukunft keine Sorgen mehr machen musste.

Und nun war ihm das Schweinchen über den Weg gelaufen. Es war gerade mal vier Tage her, dass er es arrogant in der Lederbar stehen gesehen, und es auf altbewährte Methode betäubt und mit sich genommen hatte.

Doch es kam ihm vor, als sei es viel länger her. Er hatte sofort gespürt, dass hier etwas Besonderes im Gange war. Die Schmetterlinge, die sich schon so lange nicht mehr geregt hatten, hatten in seinem Bauch zu flattern begonnen.

Daniel war irritiert von sich selber. So sentimental kannte er sich eigentlich gar nicht. Würde er auf seine alten Tage etwa noch weich werden? Das Schweinchen hatte er sich zum Geld verdienen gegriffen und nicht um irgendwelche völlig überbewerteten Gefühle zu bedienen. So etwas wollte er doch nicht mehr. Er hatte gelernt, dass Gefühle immer mit Enttäuschung und Einsamkeit endeten. Mit Rex das damals war anders gewesen, aber was vorbei war, war vorbei. Als er ihn so tragisch verloren hatte, hatte er sich geschworen, sich nie wieder von jemandem emotional so abhängig zu machen.

Seine Unabhängigkeit war ihm wichtig, und sonst nichts. Wie viele von dieser Sorte hatte er schon in der Mache gehabt seit Rex aus seinem Leben verschwunden war?

Naja, es waren schon eine ganze Menge gewesen, aber keiner von denen hatte eine Halbwertszeit von über drei Monaten gehabt. Es war eben kein ununterbrochener Porno, wenn man in einem SM-Verhältnis lebte, selbst wenn man auch noch als Fick- und Blasloch und als Prügel- und Fesselsklave an zahlungskräftige Kunden verschachert wurde. Vielleicht, so überlegte er, wäre es klüger gewesen auf Sir Harrys Angebot einzugehen, Bis es diese Summe selber eingespielt haben würde, würden es noch einige solvente Kunden chartern müssen.

Die Kohle hätte er dringend gebrauchen können. Es war zwar erst August, aber der Winter kam bestimmt. Der Verkauf hätte ihm etwas Spielraum gebracht und er hätte nicht mehr bei jeder Abhebung am Automaten zittern müssen, ob dieser die Karte einbehielt und auf den zuständigen Bankberater verwies. Er hätte sich ohrfeigen können. Seine Gefühlsdusseligkeit hatte ihn eine ganze Menge gekostet.

Für eine weitere Enttäuschung, die sich bestimmt einstellen würde, wenn er das Schweinchen mal länger Zeit um sich herum haben würde. Nein, Rick hatte schon recht, Gefühle lohnten sich nicht. Geschissen auf vergängliche Gefühle. Wenn er die Kanalanschlussgebühren von dem Erlös zahlen konnte, dann wäre schon einmal ein Grund für die vielen schlaflosen Nächte der letzten Zeit hinfällig. Aber das waren alles nur Wunschvorstellungen. Das Glück, zwei Mal nacheinander einen gut verkäuflichen Sklaven zu finden, würde er wohl nicht haben.

Naja, er würde wohl wieder versuchen müssen seine Geschäfte in den Griff zu bekommen, zwei oder drei gut zu gebrauchende Fickstuten laufen zu haben, genug Kundschaft zu akquirieren und seine Internetpräsens auszubauen. Dreizehn war das schon mal ein ganz guter Grundstock für die Basisversorgung. Und in ein paar Tagen, bei der Musterung, die anstand, würde sich mit etwas Glück das eine oder andere nützliche Bückstück zur weiteren Verwertung finden lassen.

Wobei ihm der ganze Aufwand, der damit verbunden war doch ziemlich gegen den Strich ging. Wie gut, dass Rick seine Hilfe angeboten hatte. Aber bis sich das Ganze dann in barer Münze auszahlen würde und er die ersten Rechnungen bedienen würde können, würde es noch einige Zeit dauern.

Er war gespannt wie viele von den sechs, die übrig geblieben waren, wirklich zur Musterung antreten würden. Rick hatte ihm geraten, es ihnen so schwierig und unbequem zu machen, wie es ginge, denn erst bei der Überwindung von Schwierigkeiten, würde man den Willen der Kandidaten sich unterzuordnen, sich erniedrigen zu lassen und dienen zu wollen, richtig einschätzen können. Er hatte da mit Rick gemeinsam, schon einige gute Ideen entwickelt.

Die Probanden würden schon ganz schön viele Unbequemlichkeiten über sich ergehen lassen müsse, dachte Daniel voll Genugtuung. Solche Aktionen lagen ihm auch viel näher, als dieses Gefühlsduselei mit seinem Schweinchen. Das war auch nur ein Sklave, auch wenn er es, wie auch immer, geschafft hatte, ihn irgendwie um den Finger zu wickeln.

Aber Daniel wollte das eigentlich nicht. Gefühle erzeugten Schwäche und Schwäche war etwas, was Daniel für sich als Charakterzug ausschloss. Er war der Meister! Er war der Herr! Nur er hatte die Macht und nicht diese sentimentalen Schwachheiten, die er sich wegen des neuen Sklaven fast zu eigen gemacht hätte.

Er würde sich nicht auf Gefühle einlassen. Mit Rex war das anders gewesen, aber nie wieder würde er sich emotional so abhängig machen, wie er es damals getan hatte, ohne es direkt gemerkt zu haben. Er musste wieder der alte werden. Sklaven waren Material zum Geld verdienen, zur Unterhaltung und zum arbeiten. Mehr nicht und so sollte es auch bleiben. Daniel beschloss seine Gefühle für das Schweinchen auszuschalten.

Nicht ganz einfach, aber möglich. Er wurde langsam müde. Die Fahrt zog sich heute. Eben noch Stau, und Baustellen, jetzt ging es langsam wieder voran, aber Daniels Blase meldete sich. Er musste dringend mal pissen. Wenn das Schweinchen hier gewesen wäre, hätte er ihm befohlen, seine Pisse während der Fahrt abzusaugen. Am liebsten hätte er einfach eine Flasche zu hilfe genommen, denn er wollte nicht so viel Zeit verlieren und all die Autos, die er mühevoll überholt hatte, wieder an sich vorbei lassen.

So blieb keine Chance, als einen Parkplatz anzusteuern und sich zu erleichtern. Bald tauchte auch das nächste Parkplatzschild aus der Dunkelheit auf. Daniel ging vom Gas, blinkte und bog von der Autobahn auf den Rastplatz ab. Es war einer ohne alle Infrastruktur, nicht einmal ein Klohäuschen gab es. Viele Trucker hatten hier ihr Nachtlager gefunden.

LKW-Fahrer waren auch oft gute Kunden. Mit einem Billigloch für 10 Euro über so einen Parkplatz gezogen, da konnte man schon ganz gut verdienen. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist und die Trucker waren meinst nicht wählerisch, ob das Loch zu einem Männerarsch, oder einer Frau gehörte. Hauptsache ficken und schnell abspritzen, weil sie ja früh schlafen mussten, damit am nächsten Morgen ihre Terminplanung funktionierte.

Doch heute war ihm das egal, weil er ja quasi privat unterwegs war. Seine Blase quälte inzwischen ganz erheblich. Naja, und wenn man hektisch ist, dann klappt ja meist gar nichts. Das war ihm aber egal. Das war nur gut für die Patina seiner Lederhose. Aufseufzend setzte er nun seinen dampfenden Strahl ins Gebüsch und richtete in dabei auf ein paar Spinnweben, die ihm eine natürliche Zielscheibe boten. Die armen Spinnen flüchteten vor diesem unerwarteten Gewitterregen und Daniel freute sich, dass er mitten 'ins Schwarze' getroffen hatte.

Erleichtert machte er seine Hose wieder zu, stieg in seinen alten, klapprigen schwedischen Wagen und manövrierte an den LKW vorbei zurück auf die Autobahn. Am Autobahnschild sah er etwas, das er lange nicht gesehen hatte: Das war nicht mehr wie zu seiner Jugend, als an manchen Raststellen ein Dutzend Anhalter standen, am Grenzübergang durch die Zone manchmal sogar an die hundert.

Das waren noch Zeiten gewesen. Einfacher als mit Trampern konnte man es gar nicht haben. Damals waren quasi die schlachtreifen Schweine freudig und freiwillig zu ihrem Metzger gesprungen gekommen. Das war kurz nach der Grenzöffnung gewesen, als alles im Chaos und im Umbruch war.

Mehr brauchte es nicht zum glücklich sein. Mit den heutigen Trampern, den wenigen, die es noch gab, waren solche Geschäfte nicht zu machen. Die photographierten mit ihren Handys die Nummernschilder ihrer Mitnehmer und schickten sie an irgend einen Freund.

Er winkte ziemlich verzweifelt mit seinem Daumen, denn von so einem Parkplatz wegzukommen, war immer schwer. Die Trucker würden erst in den frühen Morgenstunden los fahren, so langsam wurde die Augustnacht doch kühl und klamm und der kleine Tramper fror wohl in seinem eigenwilligen Outfit. Eigentlich wollte Daniel einfach vorbei fahren. Er wollte seine Ruhe, so bald wie möglich nach Hause, endlich mal ausschlafen und sich morgen mit neuen Kräften der Organisation der Sklavenmusterung widmen.

Gut, dass das Schweinchen sicher verwahrt war und er sich nicht um es zu kümmern brauchte, wenn er so viel zu tun hatte. Natürlich hätte es ihm bei manchen Sachen auch helfen können, aber manches war eben Meistersache, auch wenn es Arbeit bedeutete. Als er schon an dem Kleinen vorbei gefahren war und gerade beschleunigen wollte, sah er im Rückspiegel, wie der stehen gelassenen Anhalter ihm mit den Fäusten hinterher drohte.

Eigentlich ein Grund erst recht Gas zu geben, aber in Daniel erwachte der alte Jagdtrieb, das alte Tier und er stieg auf die Bremse. Er konnte nicht anders. Es war für ihn, wie für einen Trödelfan ein Haufen Sperrmüll: Er konnte nicht daran vorbei, ohne etwas mitzunehmen. Er fuhr zwar nicht mehr allzu weit, aber auf dem Weg nach Hause lag ein richtiger Rasthof auf dem er den Anhalter absetzten konnte, falls sich nichts anderes ergab.

Daniel fuhr nicht rückwärts, sondern blieb mit eingeschalteter Warnblinklichtanlage ein gutes Stück hinter dem Kleinen stehen. Als er es gerade keuchend erreicht hatte und die Hand zum Türgriff der Beifahrertür ausstreckte, trat Daniel nochmal auf's Gas und fuhr noch zwanzig Meter weiter vor. Diesmal blieb er stehen und kurbelte ja, sein Auto hatte noch eine Handkurbel die Beifahrerscheibe runter.

Der Tramper bückte sich und sah hinein. Ihm war anzumerken, dass er stinkig war, es sich aber nicht anmerken lassen wollte. Von nahem betrachtet war die Aufmachung des jungen Mannes noch schlimmer als von fern. Zwei ekelhafte Piercings durchstachen seinen Lippe, zwei in den Augenbrauen und er hatte versucht sich aus den paar flusigen Haaren, die ihm im Gesicht wuchsen einen 'angesagten' Vollbart stehen zu lassen.

Dazu noch so eine furchtbare Hornbrille, so ähnlich wie die, die man vor vielen, vielen Jahren als Kassengestell bekommen hatte. Jede Jugend hat das Recht sich zu verunstalten. Es ist auch sehr gut, dass die meisten gar nicht wissen, wie hübsch sie sind. Das Styling des Trampers, vor allem der grässliche Zauselbart, erinnerte ihn fatal an 'Catweezle', einer zerrupften Figur aus einer Fernsehserie, die den Älteren unter uns sicher noch bekannt ist.

Aber rasiert, gewaschen, geschoren, ausgezogen und die Piercings entfernt, wäre er wohl sehr ansehnlich. Aus dem könnte man was machen, dachte Daniel.

Ich steh' schon seit Stunden hier. Ich kann dich nur bis zum nächsten Rasthof mitnehmen, aber da kommst du bestimmt besser weiter, als von hier. Hauptsache ich komme hier weg! Das war auch nicht weiter schwer, denn der junge Anhalter hatte ein reges Mitteilungsbedürfnis. In Magdeburg hat mich so ein Typ mitgenommen, der wollte bis nach Frankfurt, wie er sagte, und da will ich eigentlich auch hin, weil in meinem Reiseführer steht, dass es da ein sehr billiges Hostel gibt.

Ich muss echt mal wieder duschen und in einem richtigen Bett schlafen. Ich war total müde und irgendwann fielen mir die Augen zu. Ich schlafe sonst nie als Beifahrer, sondern versuche immer die freundlichen Menschen, die mich mitnehmen, zu unterhalten und kennen zu lernen. Und stellen sie sich vor.

Ich werde irgendwann davon wach wie diese schwule Sau mir die Hand auf die Hose legt, und an meinem … naja, sie wissen schon … rum spielt. Also hat er mich zum nächsten Parkplatz, nämlich den, wo sie mich aufgelesen haben, gebracht und ich sah zu, dass ich aus dem Auto kam. Sie werden es nicht glauben, aber der hat mir tatsächlich Geld angeboten, wenn ich mit ihm nach Hause käme.

Nur oral, sagte er. So eine perverse Sau. So was hab' ich noch nicht erlebt. Stell' dir vor, das sei ein richtig Perverser gewesen, der dich entführt, in einem Keller angekettet und für wenig Geld, jeden der Lust hätte, über dich drüber steigen lassen würde.

Hast du denn keine Angst, dass mal etwas passiert? Man liest doch so viel in den Zeitungen. Ich glaube, die Menschen sind gut! Ich bin jetzt schon fast zwei Monate unterwegs und das ist das erste Mal, dass mir so was passiert.

Und so schlimm war's ja auch nicht. Wildfremde Leute haben mich bei sich übernachten, manche sogar ein paar Tage wohnen lassen, mich zum Essen eingeladen und alles … Wissen sie, ich glaube nicht das die Menschheit schlecht ist. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus.

Nee, nee, wenn ich Angst hätte, dann könnte ich so was gar nicht machen. Frankfurt ist ja auch nicht gerade ein Sehnsuchtsort. Polen soll schön sein. Und billiger als hier. Ich denke, ich werde erst einmal Richtung Warschau und dann an die Ostsee fahren.

Ich hab' tolle Sachen über die Polen und ihre Gastfreundschaft gehört. Der hatte gute Verbindungen bis nach Asien. Der Wodka war in Strömen geflossen. Und wenn Lech besoffen war, nahm er sich die Neuzugänge vor. Lech wurde geil, brutal und aggressiv, wenn er betrunken war. Aber über seine Gastfreundschaft hatte man sich wirklich nicht beklagen können.

Selbst im Vollsuff gewährte er seinen Gästen Vortritt bei jedem Loch, das eingeritten werden musste. Erst vor kurzem, bei einem Besuch in Slubice, wo er seine Zigarettenvorräte aufgefüllt hatte, hatte er Lech zufällig getroffen.

Alt war er geworden. Nun ja, 25 Jahre gehen nicht spurlos an einem vorbei. Aber er war immer noch im Geschäft. Und inmitten dieses legalen Geschäftes, betrieb er seinen Menschenhandel.

In seinen Schweinetransportern waren Hohlräume verborgen, in denen er seine blinden Passagiere verstecken konnte.

Kein Zöllner würde sich durch den Gestank der auf engem Raum eingepferchten Schweine verursachen quälen, um irgendwelche Schmuggelware, Drogen, Zigaretten oder Menschen zu suchen. Tja, Lech brauchte sich keine Gedanken um unbezahlte Rechnungen zu machen. Die sind alle sehr trinkfest. Und wenn du erst mal volltrunken irgendwo rum liegst, dann darfst du dich nicht wundern, wenn du ausgeraubt oder Schlimmeres wirst. Also, pass' gut auf dich auf und sei nicht zu vertrauensseelig.

Ich würde schon merken, wenn mir jemand Übles wollte. Erik, ist mein Name. Mein Vater ist Schwede. Hinter jedem Busch vermuten sie Mörder und Kidnapper.

Ich musste schon ganz schön kämpfen. Aber was sollten sie tun? Ich bin 18, ich kann machen was ich will. Das mach' ich auch und damit müssen die halt zufrieden sein. Ich will doch nur einmal ein Jahr ganz alleine durch die Welt reisen, fremde Menschen, fremde Länder sehen, ganz neue Erfahrungen machen und so.

Das kann für meinen weiteren Lebensweg sehr viele Vorteile bringen. Internationale Erfahrung macht sich immer gut im Lebenslauf. Da können sich ganz neue Perspektiven auftun. Das kannst du ihnen nicht vorwerfen. Ruf' sie jeden Tag an. Dann wissen sie immer, dass es dir gut geht. Und es ist ja auch nicht mehr so wie früher.

Da gab's noch keine Handys und so'n Zeug. Da war man dann halt weg. Und Telefonzellen im Ausland … ich kann dir sagen. Da habt ihr jungen Leute heute es schon einfacher. Aber ich will ja ein Abenteuer erleben. Nee, ich bin ganz ohne den ganzen Schnickschnack verreist. Das brauch' man doch gar nicht. Es geht doch auch ohne. Und im Notfall ist ohnehin immer der Akku leer oder man hat kein Netz.

Ich hab' versprochen einmal die Woche eine Postkarte zu schreiben. Und dabei bleibt es. Das Beste daran ist, ich habe auf dem Flohmarkt einen Postkartenblock 'See Europe in 30 days' gekauft.

Die hab' ich alle schon vorgeschrieben und frankiert. Ich habe mir an einem Kaiserschmarrn den Magen verdorben. Wenigstens anrufen könntest du ja mal. Ich hab' ganz klar gesagt: Ich will meine Ruhe! Die sollen sich nicht so anstellen. Die waren doch auch mal jung. Man kann sich doch gar nicht weiter entwickeln, wenn man ständig unter der Fuchtel der Eltern steht. Ich will was erleben.

Und ich bin mir sicher, dass ich nach diesem Jahr die Welt mit ganz anderen Augen sehen werde. Ich … ich hab' keine Freundin. Vielleicht wartet ja in Polen schon eine schöne Svetlana oder so auf mich. Bist du schwul oder hetero? Du kannst es ruhig zugeben. Beides ist keine Schande. Ich bin ganz klar hetero! Erik druckste ein bisschen herum.

Die ganze Schule hat über mich gelacht. Das hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben. Die Warnblinkanlage des Vordermannes blinkte, Daniel schaltete seine Warnlichter ebenfalls ein, griff nach dem Schalter des Radios und suchte einen Verkehrssender. Daniel stellte das Radio etwas leiser. Noch fünf Kilometer, dann kommt der Rasthof an dem ich dich raus lassen wollte.

Naja, dann müssen wir es wohl noch eine Weile miteinander aushalten. Ich habe ja alle Zeit der Welt. Da gibt es keine geregelten Arbeitszeiten. Ich bin Location- und Trendscout und mache auch das Casting für die Produktion.

Die besten europäischen Fernsehsender … nur vom feinsten. Das wird ein Politthriller, der im Rotlichtmilieu spielt. Nachher werde ich ein SM-Studio besichtigen. Mal seh'n ob das das richtige ist, für die Präsidentengattin. Und die Domina ist auch da? Das scheint dich ja ganz schön anzumachen. Stehst du etwa auf Dominas? Ja, ja, stille Wasser sind tief. Aber ich muss dich enttäuschen. Madame O ist diese Wochenende auf Hausbesuch. Aber ich habe den Schlüssel. Dieser Bitch, die mich so abgelinkt hat, der würd' ich gerne mal den Arsch versohlen.

Ich hab' so was mal im Fernsehen gesehen und ich bin einfach neugierig wie so ein Studio in echt aussieht. Ich könnte ein wenig Hilfe mit dem Licht gebrauchen. Vielleicht fällt sogar ein Job für dich ab.

Du kannst dort duschen, was essen, ein bisschen schlafen und morgen, wenn ich in die Stadt zurückfahre, setz' ich dich an der Raststätte ab.

Endlich wieder mal was Neues. Wieder einmal fühlte er sich drin bestätigt, dass seine Art zu reisen die interessantere sei. Man traf schon tolle Leute unterwegs. Und ein Job beim Film … das wäre mehr, als er sich je erträumt hätte. Der war in einer richtigen Hochstimmung. Das Schweinchen war vergessen, Rex gerade kein Thema mehr, er fühlte sich wieder jung, wie damals. Der alte Raubtierinstinkt war wieder in ihm erwacht.

Das war wieder der alte Daniel, skrupellos, hinterhältig, egoistisch und geschäftstüchtig. So gefiel er sich wieder. Es dauerte nicht lange, der Stau hatte sich aufgelöst und die Fahrt ging weiter. Im Osten mühte sich zögernd die Dämmerung ab, die Nacht langsam zu beenden. Daniel stieg aus, schloss das Tor zum Grundstück auf, fuhr auf's Gelände, verriegelte wieder alles sorgsam, stieg wieder ein und der alte Kombi holperte ächzend den Schotterweg zum Haus entlang.

Erik sah sich scheu um. Die Fabrikruine erhob sich dräuend aus den weichenden Schatten, die ersten Vögel begannen ihr morgendliches Spektakel zu veranstalten und ein Schwarm Krähen flog krächzend zur Nahrungssuche in Richtung Stadt. Erik sah sich etwas verunsichert um. Deshalb kommen die ja hierher. Es war ein kurz vor der Wende fertiggestelltes, zweigeschossiges Gebäude. Unten waren die Werkstatt und das Lager gewesen.

Dort hatte man den Maschinenpark der Fabrik instand gehalten. Vieles von damals war noch voll funktionsfähig. Der alte Ostcharme wehte durch das Haus, wie der Wind durch die undichten Fenster. Selbst der Geruch im Treppenhaus erinnerte an alte Zeiten.

In der DDR wurde überall dasselbe Desinfektionsmittel benutzt. Irgend etwas auf Karbolbasis. So auch in der Fabrik. Es roch wie früher im Osten in der U-Bahn. Nur muffiger und klammer. Aber der Geruch war einfach nicht weg zu bekommen. Auch ein neuer Anstrich hatte nichts genutzt. Diese Platte dünstete einfach noch ganz viel Osten aus. Im Obergeschoss hielt sich das zum Glück in Grenzen. Daniel hatte seine diversen Sklaven viel schrubben lassen und der Duft von Leder, Gummi, ranzigem Fickfett, Pisse und Sex übertünchte elegant den Rest der Karboldünste.

Erik sah sich etwas unsicher um. Kein Licht brannte und in der frühen Dämmerung waren nur diffuse Schatten zu erkennen. Hier residiert Madame O. Du würdest dich wundern, wenn du wüsstest, was diese alten Mauern schon gesehen haben. Aber genug geplaudert, lass' uns rein gehen. Erik schulterte seinen zentnerschweren Rucksack und folgte Daniel.

Der schloss die schwere Stahltür auf, machte das Licht an und ging hinein. Als er den Geruch wahrnahm, rümpfte er angewidert die Nase, sagte aber nichts, sondern schlappte in seinen Flip-Flops die staubige Treppe hinauf, kam in dem langen Flur oben an und Daniel schob den nun doch etwas verschüchterten Tramper sacht, aber bestimmt vor sich her, bis sie in der Küche von Daniels Wohnung landeten.

Bevor wir uns an die Arbeit machen, brauch' ich einen Kaffee. Mach' mal einen, ich muss noch die Fotoausrüstung aus dem Auto holen. Diese Küche hier, ein ziemlich unaufgeräumtes Chaos, irritiere ihn etwas. Er hatte erwartet, dass eine Domina in einem ordentlichen Haushalt wohnt. Diffuse Vorstellungen wie so ein Sado-Maso Ding ablief, hatte er schon.

Die öffentlich-rechtlichen, und noch mehr die Privaten und Spartenkanäle hielten für ihre Zuschauer immer mal wieder Einblicke in das Leben von Menschen mit ungewöhnlichen Sexualpraktiken bereit. Er erinnerte sich noch genau an eine Sendung, in der über eine Domina und ihre Nacktputzsklaven berichtet wurde. Eine ziemlich harte Erektion seinerseits hatte den Film begleitet, wobei er nicht so genau wusste, welche der beiden Seiten sie ausgelöst hatte, denn als achtzehnjähriger, jungfräulicher Teenager litt er in dieser übersexualisierten Welt ständig unter seinen Erektionen.

Er traute sich in kein Schwimmbad, an keinen Badesee, denn stets verriet ihn eine dicke Beule in seiner Hose, was ihm unsagbar peinlich war. So war er ziemlich froh, über seine weite, schlabberige Bermudashorts, unter der sich sein erregter Schwanz nicht so sehr abzeichnete. Die Erzählungen von diesem Herrn Herr hatten ihn ganz schön ins schwitzen gebracht.

Nicht dass es eine Option für ihn gewesen wäre, solchen Sex zu haben, aber trotzdem verfehlten Daniels Berichte ihre Wirkung nicht.

Er platzte vor Neugier auf das SM-Studio. Er war sich sicher, dass sein Opfer durch langes warten mürbe werden würde. Er kramte seine Fotoausrüstung hervor und überlegte sich sein weiteres Vorgehen.

Bald hatte er das komplette Drehbuch im Kopf und machte sich nun an die Durchführung. Mit Kamera, Stativ und zwei Lampen bepackt kam er in die Küche zurück. Vielleicht hast du ja wirklich Talent zum Kameraassistenten. Milch und drei Löffel Zucker! Der hatte dabei die Gelegenheit, sich seinen Fang einmal in Ruhe, bei Licht anzusehen. Das Outfit war wirklich grauenhaft. Er wettete mit sich selber, dass Erik auch irgendwo so eine moderne Tribaltätowieung hatte.

Das einzige, das ihm ganz gut gefiel, war der Nasenring den der Kleine trug. Sklaven mit Nasenringen waren ganz hervorragend zu halten. Selbst der störrischste folgte seinem Herrn wie ein Lämmchen, wenn an dem Ring die Hundeleine eingeklinkt war. Zu dumm aber auch, dass er ausgerechnet ihm in die Hände gelaufen war.

Das würde wohl den Rest seiner Lebensplanung völlig über den Haufen werfen. Mitleid hatte er überhaupt nicht. Wer so dumm war, einem Wildfremden alles zu glauben und mitten in der Nacht mit ihm an einen gottverlassenen Ort zu fahren, der hatte es nicht besser verdient.

Dummheit muss bestraft werden, dachte er. Schön, wie devot er schon Kaffee servieren konnte. Er würde noch viel lernen! Auf ein 'Danke' verzichtete er bewusst, nippte an seiner Tasse und kam gleich zur Sache.